Farbdiagnostik
Farbe empfinden
Farben bewirken unterschiedliche Empfindungen. Rot und Gelb lösen andere Empfindungen aus als Blau, Violett oder Grün. Wir können Farben als warm oder kalt, aufregend oder beruhigend, dynamisch oder statisch, sich verströmend oder in sich verharrend erleben.
Farben erzeugen physiologische Reaktionen. Orangerot hat eine aktivierende Wirkung auf den Sympathikus und kann so blutdrucksteigernd wirken. Blau dagegen aktiviert den Parasympathikus, wirkt beruhigend und daher blutdrucksenkend.
Subjektive Empfindung bewerten
Diese verschiedenen Reaktionen geschehen spontan, ohne dass wir darüber nachdenken. Ebenso spontan urteilen wir darüber, ob uns eine Farbe gefällt oder nicht. In der Regel ist uns nicht bewusst ist, dass sich unsere Bewertung nicht auf die Farbe bezieht, sondern auf die Reaktion, die sie in uns auslöst. Damit sagen wir zugleich etwas über unseren psycho-vegetativen Zustand aus.
Beispiel: Bin ich erschöpft, so empfinde ich die aktivierende Wirkung des Orangerot als unangenehm und bewerte: Orangerot gefällt mir nicht. Dagegen kommt mir das neutrale Grau gerade recht: Grau gefällt mir.
Habe ich die Erschöpfung überwunden, empfinden ich das neutrale Grau als reizlos: Grau gefällt mir nicht.
Bewertung analysieren
Die Ablehnung und Bejahung einer Farbe ist der Schlüssel zur Diagnose des psycho-vegetativen Zustandes. Vorausetzung hierfür ist die genaue Codierung des Farbsystems. Hierzu hat jeder Farbpsychologe spezielle Testfarben und Methoden entwickelt.
In meiner Praxis arbeite ich mit
- dem Frieling-Test und
- der Lüscher-Color-Diagnostik®
Beide Methoden eignen sich zur
- Persönlichkeitsbildung und Persönlichkeitsentwicklung
- Personalanalyse
- Berufsfindung
- Schulung des Farbsinns
Die Farbdiagnostik bewertet u.a.
- Teamfähigkeit
- Zuverlässigkeit, Glaubwürdigkeit
- Kontaktfähigkeit
- Führungsqualitäten
- Kreativität
- Effizienz
- analytisches und intuitives Denken
- Kommunikations- und Regenerationsvermögen